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Der Gesamtstaatliche Ingenieurrat
Der Gesamtstaatliche Ingenieurrat (Consiglio Nazionale Ingegneri C.N.I.), der in der italienischen Rechtsordnung durch das Gesetz 1395/23, das Königliche Dekret 2537/25, das Dekret des Statthalters 382/44 und das DPR 169/2005 geregelt wird, ist die institutionelle Vertretung der wichtigen Belange der Berufsgruppe der Ingenieure auf gesamtstaatlicher Ebene. Kraft besonderer Gesetzesbestimmung ist der Rat eine öffentlichrechtliche Körperschaft, die vom Justizminister überwacht wird und ihren Sitz in Rom hat. Sie besteht aus fünfzehn Ratsmitgliedern, deren Einsetzung mit Dekret des Justizministeriums aufgrund des Ergebnisses der vorschriftsmäßigen Wahl seitens aller Provinzräte der Ingenieurkammer ratifiziert wird. Das Mandat wird auf fünf Jahre erteilt, und der amtierende Rat übt seine Funktionen bis zur tatsächlichen Einsetzung des neugewählten Rates aus. Die Ratsmitglieder wählen aus ihren Reihen den Präsidenten, den Vizepräsidenten und den Sekretär. Jedes Ratsmitglied kümmert sich im Auftrag des Rates um einen besonderen Bereich der Tätigkeit der Körperschaft, legt Berichte vor und schlägt dem Rat die Beschlussfassungen vor, die sich als zweckmäßig erweisen. Die institutionellen Aufgaben des C.N.I. umfassen folgendes: die Rolle der Gerichtsbarkeit zweiten Grades für Rekurse und Beschwerden der Mitglieder gegen Entscheidungen der Kammerräte, gemäß der Verordnung laut Ministerialdekret vom 1.Oktober 1948; die Abgabe von Gutachten auf Antrag des Justizministeriums in Bezug auf Gesetzes- und Verordnungsvorschläge, welche den Beruf betreffen; die Funktion des Regierungsreferenten in Sachen Berufstarife; die Festlegung der Höhe des jährlichen Beitrags für das Funktionieren des Gesamtstaatlichen Rates; diesen Beitrag zahlt jede Kammer im Verhältnis zur Anzahl der eigenen Mitglieder. Außerdem hat der C.N.I. die Befugnis, bei Auflösung einzelner Kammerräte wenn diese nicht imstande sind, ordnungsgemäß ihres Amtes zu walten (Artikel 8 des D.d.St. 382/44) der Aufsichtsbehörde ein Gutachten zu erteilen. Der C.N.I. spielt eine hochbedeutsame Rolle bei der Förderung, Entfaltung und Verstärkung der Tätigkeit des Ingenieurs, um dessen Einfluss in der Gesellschaft, in der er tätig ist, zu erhöhen, und verfolgt in immer aktiverer und tatkräftigerer Weise die Ziele des Wachstums der technisch-kulturellen Fähigkeiten der Freiberufler, die er vertritt, und der ständig zunehmenden Anerkennung - seitens der politischen und sozialen Kräfte der treibenden Rolle des Ingenieurs in Entwicklungs- und Wandlungsprozessen. Der Selbstverwaltungsapparat der Berufsgruppe der Ingenieure wirkt auf zwei unabhängigen Ebenen: auf der einen Seite wirkt der C.N.I., auf der anderen wirken die 106 Provinzkammern. Es ist genau die Aufgabe des C.N.I., durch Erteilung von Gutachten und Richtlinien die Tätigkeit des Apparates im gesamten Staatsgebiet zu vereinheitlichen, unter Wahrung der notwendigen Tätigkeitsdifferenzierungen aufgrund des unterschiedlichen territorialen Wirkungsbereichs und der betreffenden wirtschaftlich-sozialen Bedürfnisse. Ein wertvolles Instrument bei der Durchführung dieser Politik ist die Versammlung der Präsidenten aller Kammern und Regionalverbände. Der C.N.I. ist Mitglied einiger wichtiger internationaler Organisationen (CLAIU, FEANI, FMOI-WFEO, ECCE und ECEC) und nimmt aktiv an deren Arbeiten teil; er unterhält selbstverständlich Kontakte zu den gesamtstaatlichen Ingenieursvereinigungen der verschiedenen Länder in und außerhalb der Europäischen Union. Mit einigen von diesen wurden bilaterale Abkommen technischer und kultureller Art geschlossen (insbesondere mit ASCE, CNISF, FEBRAE und CAI). Der C.N.I. besorgt die Redaktion und Verbreitung der monatlich erscheinenden Kultur- und Informationszeitschrift L'Ingegnere italiano, welche gratis an alle Kammermitglieder versandt wird. Außerdem hat der C.N.I., um zur Aufwertung des Ingenieurberufs, wie er von der Berufsordnung vorgezeichnet wird, beizutragen, 1999 beschlossen, ein eigenes Studienzentrum einzurichten. Zusammensetzung des Ingenieurrates für den Fünfjahreszeitraum 2007-2012: Mitglieder des am 13.April 2007 eingesetzten Ingenieurrates Präsident Ing. Paolo Stefanelli Ingenieurkammer Lecce Stellvertretender Vizepräsident Ing. Pietro De Felice Ingenieurkammer Neapel Zusätzlicher Vizepräsident Ing. Giovanni Rolando Ingenieurkammer Imperia Sekretär Ratsmitglied Ing. Roberto Brandi Ingenieurkammer Chieti Schatzmeister Ing. Carlo De Vuono Ingenieurkammer Cosenza Ratsmitglied Ing. Alessandro Biddau Ingenieurkammer Cagliari Ratsmitglied Ing. Giovanni Bosi Ingenieurkammer Bergamo Ratsmitglied Ing. Ugo Maria Gaia Ingenieurkammer Alessandria Ratsmitglied Ing. Alcide Gava Ingenieurkammer Treviso Ratsmitglied Ing. Romeo La Pietra Ingenieurkammer Udine Ratsmitglied Ing. Giovanni Montresor Ingenieurkammer Verona Ratsmitglied Ing. iunior Antonio Picardi Ingenieurkammer Salerno Ratsmitglied Ing. Sergio Polese Ingenieurkammer Latina Ratsmitglied Ing. Silvio Stricchi Ingenieurkammer Ferrara Ratsmitglied Ing. Giuseppe Zia Ingenieurkammer L'Aquila Consiglio Nazionale degli Ingegneri: Via IV Novembre 114, 00187 Roma, Italy - http://www.tuttoingegnere.it segreteria@cni-online.it
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